Antibiotika-Resistenzen
      Infektanfälligkeit

      …zunehmend brisantes Problem

      “Die Mikrobe ist nichts, das Terrain ist alles” erkannte Claude Bernard, Widersacher von Louis Pasteur. Das heißt “Man ist nicht krank, weil man sich angesteckt hat, sondern man hat sich angesteckt, weil man krank ist.” (Autor mir unbekannt). Krank ist das die Zellen umgebende und versorgende Bindegewebe (Raum zwischen den kleinsten Gefäßen und den Zellen, auch Terrain oder Milieu genannt). Lesen Sie dazu auf der Startseite “Was das Fass zum Überlaufen bringt (grün unterlegt). Ist dieses einigermaßen gesund (d.h. frei von Schadstoffen) und funktionstüchtig, fehlt den Mikroben der Nährboden, um sich vermehren zu können. Mit dem Rest wird das Immunsystem meist gut fertig. Solange Infekte nicht lebensbedrohlich verlaufen, sollten sie Symptom lindernd (nicht unterdrückend) biologisch behandelt werden, damit das Immunsystem sein “Übungsmanöver” bis zu Ende durchziehen kann – vor allem bei Kindern. Nur dann geht es mit einer gestärkten Abwehrkraft aus einem Infekt hervor.  Fieber ist zunächst eine Heilreaktion. Bei 39,6 Grad C  sind die Fresszellenaktivität und die Antikörperproduktion am höchsten. Das wussten schon die alten Griechen: ” Im Feuer des Fiebers verbrennen alle Schädlichkeiten”.

      Antibiotika (Substanzen, die die Ausbreitung oder das Weiterleben von krankmachenden Bakterien und Parasiten im Körper unterbinden) verlieren immer mehr ihre segensreiche Wirksamkeit. Wir sprechen von einer zunehmenden Antibiotika-Resistenz, d.h. Keime sprechen nicht mehr auf Antibiotika an, gedeihen weiter und werden somit lebensgefährlich. Im Jahr 2005 infizierten sich rund drei Millionen Europäer mit Keimen, die gegen bekannte Antibiotika resistent sind – 50.000 von ihnen starben daran. Ein hoher Prozentsatz der in Krankenhäusern erworbenen, ansteckenden Keime sind gegen mindestens ein Antibiotikum resistent. Häufig sind Patienten mit Bakterien infiziert, die gleich gegen mehrere Antibiotika resistent sind. Diese Tatsache erschwert inzwischen besonders den Klinikalltag. Das kann sogar dazu führen, dass abwehrgeschwächte Menschen nicht an ihrer eigentlichen Erkrankung sterben, sondern an einer nicht mehr beherrschbaren bakteriellen Infektion.

      Um diesem Trend entgegen zu wirken, setzt sich immer mehr auch in der Schulmedizin die Erkenntnis durch, Antibiotika nur noch sehr zurückhaltend zu verordnen. Alternativen sind gefragt. Ich setze in meiner Praxis u.a. Verfahren zur Reinigung des Bindegewebes ein gemäß der Erkenntnis von Claude Bernard, Zeitgenosse Pasteurs:

      „Die Mikrobe ist nichts, das Terrain alles.“

      (Terrain = Bindegewebe = Raum zw. kleinstem Blutgefäß und Zelle)                                                                                                                           Weitere Verfahren: Stressabbau, Eigenbluttherapie, Ergänzung von Vitaminen und Mineralien (wenn im Mangel), Ernährungsumstellung u.a.