Ernährungstherapie

      Was ist gesunde Ernährung?

      Darüber lässt sich vortrefflich streiten. Diese Frage können selbst Wissenschaftler nicht befriedigend beantworten.  Aus meiner Sicht sind im Laufe der Jahre die Ernährungsempfehlungen viel zu kompliziert geworden und deshalb schwer umsetzbar. “Zurück zu mehr Einfachheit” ist mein Motto bei ernährungsmedizinischen Fragen. Genuss und Verzicht müssen in Balance gebracht werden.

      Was  Nahrungsmittelunverträglichkeiten betrifft,  so können diese durch einen speziellen Bluttest herausgefunden werden (nicht gemeint sind die üblichen IgG-Teste, sondern der “NMI“, s. Startseite unter Spezielle ganzheitliche Diagnostik). Dazu empfiehlt sich, die Selbstwahrnehmung für das eigene Befinden nach einer Mahlzeit zu schärfen. Mit diesen beiden Komponenten kann jeder seine individuelle Gesundkost schnell herausfinden.

      Ansonsten gilt: jede Mahlzeit im tagtäglichen sollte einfach sein, das Angebot von Mahlzeit zu Mahlzeit aber wechseln. Stilles Wasser (täglich 1 bis 2 Liter) sollte möglichst nur aus Glasflaschen bezogen werden (wegen der Weichmacher aus Plastikflaschen mit hormonähnlicher Wirkung).

      Schäden durch Falschernährung

      Die Liste wäre unendlich lang. Es gibt keine Erkrankung, die sich nicht durch eine Optimierung der Ernährung positiv beeinflussen ließe. Nach einer Langzeitstudie des Centers of Disease-Control (USA) haben neben dem psychosozialen Umfeld (Familie und Beruf)  die Ernährung und der Lebenswandel den größten positiven Einfluss auf Lebensqualität bzw. Sterblichkeit. Sehr viel geringer ist der Einfluss durch Genetik, ökologische Umwelt mit all ihren Belastungen und sämtliche Anstrengungen von Seiten des Gesundheitssystems!