Verdauungsstörungen

      Magen und Darm: Möglichst störungsfreie Arbeit

      “Der Darm ist die Wurzel der Pflanze Mensch.” Dieses Zitat von F.X. Mayr (Erfinder der gleichnamigen Kur) zeigt schon, welche wesentliche Rolle der Darm für den Organismus spielt. Der Darm ist nicht nur ein Nahrungsaufbereitungsorgan, sondern in der Darmwand befinden sich über 80% des lymphatischen Immunsystems. Der Darm ist also auch ein immunologisches Organ. Deshalb will er bei Infekten in Ruhe gelassen werden, also nichts essen, nur trinken. Neuraltherapeutisch sollte der Darm immer als  sog. “übergeordnetes Störfeld” in Betracht gezogen werden.

      Und wussten Sie schon, dass der Darm so viele Nervenzellen wie das gesamte Rückenmark hat und dass die Ausläufer von diesen Nervenzellen zum Gehirn zu 90 (!) % aus Fasern zum Gehirn und nur zu 10% aus Fasern vom Gehirn zum Darm bestehen? Deshalb wird auch das Bauchhirn vom Kopfhirn unterschieden. Die anatomische Aufsicht auf beide Organe ist übrigens frappierend ähnlich. Man könnte sagen: “Der Kopf denkt, der Bauch lenkt.” Diese Erkenntnis soll dazu beitragen, dem Darm die ihm gebührende Aufmerksamkeit zu schenken, soll heißen, mit ihm pfleglich umzugehen. Also Zurückhaltung mit minderwertigen und wie auch immer belasteten Nahrungsmitteln.

      Labordiagnostik: Darm-Check, NMI (dieser spezielle Nahrungsmittelintoleranztest ist kein herkömmlicher IgG-Allergietest)

      Therapie: Ernährungsoptimierung, pflanzliche und homöopathische Medikamente, mikrobiologische Therapie, ggf. Neuraltherapie, Zelle&Milieu-Revitalisierung, Matrix-Regenerationstherapie

      Auswahl lästiger Magen-Darm-Erkrankungen

      Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Mb. Crohn) Funktionelle Darmerkrankungen (Reizdarm mit Blähungen, Verstopfung, Durchfall,  Völlegefühl)   Magenprobleme (Aufstoßen, Sodbrennen, Magenschleinhautentzündung, Helicobacter pylori-Infektion)