Sauerstofftherapie

      Eine spezielle Form der Sauerstofftherapie ist die sog. HOT = Haematogene OxidationsTherapie. Genauso wie bei der Ozontherapie werden 100 ml Blut in einer Infusionsflasche mit Sauerstoff (nicht mit der  Sauerstoffvariante Ozon) versetzt. Im Unterschied zur Ozontherapie wird das Blut während der Re-Infusion in die Vene mit einer speziellen Ultraviolett-Lichtfrequenz bestrahlt, sodass Enzymsystme aktiviert werden, die z.B. die Sauerstoffabgabe vom Blut an die Zellen ermöglichen.
      Besonders bei älteren Patienten ist der Sauerstoffzusatz sinnvoll. Die Erfahrung lehrt, dass aggressive Krebstherapien (Strahlentherapie, Chemotherapie) unter begleitender HOT besser vertragen werden. Vermutlich durch die Aktivierung von Enzymsystemen wurde bei Diabetikern (Zuckerkrankheit) eine Verbesserung des Leberstoffwechsels und damit eine Optimierung des Blutzuckerspiegels festgestellt.